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Frauen Avantgarde Festival 2004


wegen fehlender Basisfinanzierung konnten wir dieses Projekt leider nicht realisieren

Ziele:

Durch einen umfassenden Ansatz soll das Festival möglichst viele Aspekte moderner femininer Kunst intensiv beleuchten. Dabei geraten jedoch Politik und Gesellschaft nicht aus dem Blick, bilden sie doch Grundlagen für künstlerische Arbeit. Die Begegnung deutscher und tschechischer Musikerinnen und Performerinnen ist ebenso vorgesehen, wie die gemeinsame Diskussion frauenspezifischer sozialer Probleme diesseits und jenseits der Grenze. Die Einbindung lokaler Frauenverbände, Vereinen und Bewegungen sowie sozial-kultureller Gruppen in Workshops soll das Frauenfestival eröffnen, weil wir nicht nur künstlerischen Darbietungen sondern auch sozial-politische und Gender-Aspekte heutiger Frauen präsentieren werden. Workshops und Musik-Theater Performances sind durch die Veranstaltung verflochten und ergänzen einander, sie sollen neue Ideen und direkte Erfahrungen bringen. Beide Festivalbereiche werden unter einem Dach zusammengebracht. Dazu kommt eine Ausstellung von Installationen, Photographien und Multimedia sowie eine ununterbrochene Video-Sektion als freier Bestandteil dieser Ausstellung. Die Veranstalter wollen auf diese Weise nach langjährigem Kontakt in der Musikszene (Konzerte in Dresden und Prag mit verbundenen Kulturkreisen) eine weitere Basis für ihre Zusammenarbeit gründen. Der zweite Tag wird dem Terezin-Treffen gewidmet sein, die Zusammenarbeit mit der dortigen Kulturorganisation Middle - European Colony of Contemporary Arts (MECCA) ist schon lange geplant. In Terezin findet auch Treffen von Kulturvertreterinnen führender Frauenorganisationen unter Aegis der Kulturkreise und der deutsch-tschechischen Zentren in beiden Städten und Ländern statt. Aufbauend auf den Erfahrungen des tschechischen Vereins Ars Morta Universum mit dem Female Avantgarde Festival im Juni 2002 in Prag, soll das Konzept beibehalten werden (Workshops, Ausstellung, Videolab, Musik-Theater, Perfomances). Leider ist der Verein 2004 personell wie finanziell nicht in der Lage selbst an der Vorbereitung und Durchführung des Projekts teilzunehmen, dennoch hat er seine beratende Unterstützung zugesagt. Aus diesem Grunde muss auch der geplante Projektteil in Prag entfallen. Die Dramaturgie der ganzen Veranstaltung ist für uns sehr anspruchsvoll und deshalb suchen wir zum einen jede mediale und finanzielle Unterstützung dieses in Europa einmaligen Festivals, zum anderen Projektpartner, die ihre Erfahrungen und Tatkraft einbringen. Hauptaugenmerk bleibt die avantgardistische Kunst im Gespräch mit der Gesellschaft - was sich insbesondere bei Projekten aus dem Multimedia-Bereich zeigen soll, wobei das Hauptmedium des Festivals die Computerkommunikation darstellt. Die Herkunft der Künstlerinnen aus Tschechien und Deutschland soll besonders berücksichtigt werden, wobei auch Künstlerinnen aus anderen europäischen Ländern und Übersee eine Chance als special guests haben werden.

Der Standort Dresden läßt eine gute Zuschauerresonanz erwarten, finden hier doch moderne Festivals statt, wie etwa der zeitgenössischen Musik oder das CYNETart, aber auch frauenspezifische Festivals wie der Tanzherbst. Eine gemeinsame Abschlußveranstaltung in Terezin soll das Anliegen in die Region tragen, lokale Aktivitäten beleben und an historischer Stelle Verbundenheit und einen hoffnungsvollen Weg in eine gemeinsame Zukunft demonstrieren.

Die Anbindung des Festivals auf hoher Ebene soll die Wichtigkeit für die deutsch-tschechische Verständigung ebenso unterstreichen, wie die Unterstützung frauenspezifischer Anliegen. Entsprechend kommt der Außenwirkung des Festivals eine hohe Bedeutung zu, kann doch damit über die Gäste des Festivals hinaus eine breite Öffentlichkeit erreicht werden.

Inhalte:

Das künstlerische Programm wird in der Dresdner Bienertmühle auf zwei Sälen stattfinden, wobei die örtlichen Gegebenheiten den Ausschlag für die Programmgestaltung geben. Ein Saal bietet Platz für zwei Aufführungen, die Musik, Tanz und multimediale Möglichkeiten verbinden, in einem weiteren Saal gibt es zwei weitere Aufführungen aus dem Bereich moderner Tanz, Theater bzw. Musik. Weitere Räumlichkeiten des Vorhabens sind für die Pressekonferenz, Vorträge und Lesung vorgesehen. Das Foyer soll Frauenverbänden und der multimedialen Kunstausstellung die Möglichkeit geben, sich den Gästen zu präsentieren und ins Gespräch zu kommen. Am Nachmittag werden Workshops unter Federführung der lokalen Frauenverbände stattfinden. Anschließend sollen die Ergebnisse sowie das Festival selbst und die Künstlerinnen Thema einer Pressekonferenz sein. In Dresden wird die Staatsministerin für Fragen der Gleichstellung für Mann und Frau im Freistaat Sachsen die Möglichkeit einer Rede bekommen.

Der zweite Tag in Terezin wird eine künsterlische Darbietung umfassen, Gruss- und Dankesworten Raum geben, sowie die persönlichen Kontakte stärken, die während des Festivals ob der üblichen Betriebsamkeit sicher etwas zu kurz kommen.

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