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"Brothers in Arm" 2006


1. Friends in Arm - Facing our Conflicts


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  www.lufthansa.com


Projektdaten:

Ort:
  • Gjumri / Armenia
Termin:
  • 16. - 29. Juni 2006
TeilnehmerInnen:
  • 24 Jugendliche insgesamt
    - 6 Deutsche
    - 6 ArmenierInnen (davon 3 aus Nagorny Karabach)
    - 6 GeorgierInnen
    - 6 TschechInnen
Teilnahmevoraussetzung:
  • 18 - 25 Jahre alt
  • gute Englischkenntnisse
  • Interesse am Thema
Gruppenbetreuerin:
  • Tina Wünschmann, Europäisches Jugendwerk e.V.
Projektträger:
  • Europäisches Jugendwerk e.V.
Förderung:
  • EU-Programm 'Jugend für Europa' (bewilligt)
TeilnehmerInnenbeitrag:
  • 250,- Euro

Projektinhalt:

Grundsatzthema: KONFLIKTE

Teil 1:

Wie entstehen Konflikte? Welche Arten/ Dimensionen von Konflikten gibt es? Wie gehe ich persönlich damit um? Wie tun es andere? Welche Konflikte gibt es in meinem Land/ meiner Gesellschaft? Wie prägen sie das gesellschaftliche Miteinander? Wie wird politisch damit umgegangen? Welche Möglichkeiten habe ich, auf gesellschaftliche, ethnische, politische, wirtschaftliche Konflikte einzuwirken? Inwieweit betreffen mich Konflikte in anderen Ländern?

Die Diskussion über den eigenen und den gesellschaftlichen Umgang mit Konflikten (z.B. ethnische Auseinandersetzungen, Fremdenfeindlichkeit, Minderheitenausgrenzung, Frauen-diskriminierung, ökologische Konflikte) dient als Ansatzpunkt für interkulturelles Lernen. Die TeilnehmerInnen setzen sich mit den vorherrschenden Konflikten der jeweils anderen Länder auseinander und diskutieren kulturelle Hintergründe und Lösungsansätze.

  • insbesondere zu den Themen die Armenien und den Kaukasus betreffen, ist es sinnvoll Referenter einzuladen
  • Filme und Dokumentation sollen mit einbezogen werden
  • die TeilnehmerInnen können englischsprachiges Material zu Konflikten mitbringen
Als Abschluß von Teil 1 erfolgt die Arbeitsgruppeneinteilung.

Teil 2:

In 4 Arbeitsgruppen werden Konfliktbeispiele aus den 4 Teilnehmerländern (besonders aber Armenien) nach selbst bestimmten Kriterien analysiert und darstellbar gemacht. Dazu können die Methoden Hörfunkbeitrag, Fotografie, Video und Theater genutzt werden. Jede Arbeitsgruppe wählt eine der vier Methoden, wobei alle vier abgedeckt werden sollten. Die ArbeitsgruppenleiterInnen vermitteln technisches und methodisches Wissen zu den jeweiligen Arbeitsmethoden.

Abschließend werden die Ergebnisse im Plenum präsentiert und ausgewertet.

Teil 3:

Anhand der bearbeiteten Beispiele werden Möglichkeiten diskutiert, auf gesellschaftliche Konflikte Einfluss zu nehmen. Welche Formen gesellschaftlicher Inititaiven bestehen in den einzelnen Ländern? Wie kann man sich gegenseitig unterstützen?

Teil 4:

Hier erfolgt die Zusammenstellung einer Dokumentation der Arbeitsgruppenarbeit in Form von Texten, Fotos, Video- und Audiobeiträgen mit anschließendem Gesamtfeedback.

Teil 5:

Die Gesamtergebnisse werden im Rahmen des öffentlichen Musik-Festivals präsentiert (Filme, Wandzeitung etc.).

Freizeit:

Zusätzlich zum inhaltlichen Programm besteht die Aufgabe, die nahe gelegene, teilweise verfallene Schwarze Festung Gjumri für das Festival vorzubereiten (aufräumen, ausgestalten). Dafür sind einfache Baumaßnahmen nötig.

Burg Gjumri

Die Jugendlichen werden gemeinsam kochen ('interkultureller Beitrag'), musizieren und singen.

Geplant ist ein Ausflug aller nach Jerewan zur Stadtbesichtigung. Wenn möglich erfolgt dieser schon bei Ankunft in Armenien.

Während des Camps findet das "Black Fortress Musik Festival" statt, zu welchem Nachwuchsbands aus Deutschland, Armenien und Georgien zum Tanze spielen. Dieses Festival soll die Schnittstelle aller zu diesem Zeitpunkt laufenden Projekte sein: Jugendbegegnung, Medienakademie für Jugendliche aus Deutschland und Journalistenworkshop für freie Journalisten aus Deutschland. So erhalten Alle einen Einblick in die Arbeit der jeweils Anderen (Motivation, Erfahrung, Inspiration).

Ansprechpartner:

Organisation
Robert Zeißig
Mobil: 0174-998 69 05
E-Mail: armenien@kulturaktiv.org

Inhalt
Tina Wünschmann
E-Mail: tina.wue@gmx.net

Stand: 06.02.06


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