Einladung - Verein feiert 15 Jahre

Einladung – Verein feiert 15 Jahre

Das Leben im Superlativ ist sonst nicht so unsere Sache. Aber einfach um mal zu zeigen, dass wir in den letzten zwei Dekaden auch das gelernt haben, hier ein wichtiger Veranstaltungshinweis:

Der großartigste Kultur Aktiv feiert sein bestes 15. Jubiläum, wie es Dresden und die Welt noch nicht gesehen hat. Unglaublich gut! Und dazu möchten wir euch gern einladen:

Was: 15-Jahr-Feier Kultur Aktiv e.V.
Wann: 23. August 2017 // 19:00 Uhr
Was noch: Parallel dazu Eröffnung der Ausstellung „Follow the signs – urban spaces in the East“
Wo: Amt für Kultur- und Denkmalschutz // Königstraße 15 // 01097 Dresden

Grußworte: Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
Christian Schwingenheuer, Gründungsmitglied Kultur Aktiv e.V.
Einführung: Holger Wendland
Musik: Stefan Herrmann, Lieder aus dem wilden Osten

15 Jahre ist es her… Wir hatten uns viel vorgenommen damals – und wir haben vieles davon erreicht: Zug der Freiheit, Rock the Tram, Cargo Gallery/Lustschiff unzählige Partnerprojekte in fast jedem osteuropäischen Land und mehr.

In den vergangenen Jahrzenten ist die Dresdner Neustadt trotzdem zu einer durchgentrifzierten Hochburg der „Yuppie-Kultur“ verkommen. In Prag, Warschau, Budapest, Minsk und Moskau lenken derweil Staatsführer mit ihrer Art Demokratie die Wagen ab vom Wege der Freiheit. Der Frieden in der Ukraine, im Kaukasus und auf dem Balkan bleibt fragil. Und in unserer Heimatstadt brüllen Bürger wahlweise Kunstwerke an oder demonstrieren einen tiefen Riss in die Gesellschaft.

Unsere 15-Jahr-Feier wird also kein gemütlicher Rückblick mit Krimsekt. Wir wollen euch zeigen, was die kommenden 15 Jahre bringen sollen. Trinkt also gern einen mit uns und vor allem lasst uns ins Gespräch kommen! Beispielsweise über den dringend benötigten Austausch mit osteuropäischen Künstlern, Schriftstellern, oppositionellen Denkern und immer auch dem jugendlichen Nachwuchs.

Fünfzehn Jahre Kultur Aktiv sind ein guter Zeitpunkt Luft zu holen. Diese Atempause gönnen wir uns. Danach geht’s weiter – noch besser, aber wie gewohnt, ohne Superlative.