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zum 50. Todestag

dieAMT - Agentur für Menschen mit Tatendrang


Kurzbeschreibung:

Das Projekt beschäftigt sich mit dem Thema Integration und gesellschaftlicher Teilhabe vor dem Hintergrund des Verschwindens der "Arbeitsgesellschaft". Wie kann man neue Wege beschreiten, ohne seine alten Werte und hier insbesondere die der Arbeitsgesellschaft radikal über Bord zu werfen? Das Projekt, das zunächst unter dem Arbeitstitel "KulturarbeitsAMT" entwickelt wurde, versucht die Grenze zu verwischen. Ähnlich einer Tauschbörse soll das KulturarbeitsAMT den Austausch zwischen Kulturproduzenten und -Konsumenten fördern. Wer keine Möglichkeit, weil keine Arbeit und/oder zu wenig Einkommen, hat, Kultur zu konsumieren, kann im KulturarbeitsAMT Tätigkeiten vermittelt bekommen, die unmittelbar den gemeinnützigen (Sozio)Kulturbetrieben zugute kommen. "Bezahlt" wird er mit einem Kulturguthaben, das er bei den beteiligten Partnern für Kultur-, Beratungs- und Bildungsangebote einlösen kann.

Auf einer Internetseite und über eine Anlaufstelle (Ladenbüro) organisiert das KulturarbeitsAMT die Vermittlung der Tätigkeiten, die von Tagesprojekten bis längerfristigen Engagements reichen können. Dabei sollen die jungen Menschen mit Vereinen und Initiativen in Kontakt gebracht und grundsätzlich für ehrenAMTliche Engagements gewonnen werden. Es geht nicht um die Bezahlung von Arbeit, sondern um den Erstkontakt zu ehrenAMTlichen und gemeinnützigen Projekten, die bei vielen jungen Leuten ein schlechtes Image haben. Die Maßnahme besteht im Aufbau des KulturarbeitsAMTes (Büro, Webpräsenz, Tauschbörse), der Gewinnung der Partner und der Werbung um Interessenten und ehrenAMTlichen Mitarbeiter.

Reform:

Wie bei "Arbeitsämtern" so üblich, gab es schon die erste Reform. Diese besteht in der Umbenennung des (Kulturarbeits)AMTes in eine Agentur. Das Projekt heißt jetzt:

dieAMT
- Agentur für Menschen mit Tatendrang -

Im Gegensatz zur Bundesagentur für Arbeit sind wir kein AMT, das sich Agentur nennt.

Projektziel:

In der Dresdner Sub- und Jugendkulturlandschaft schlummert ein großes Potential an sinnstiftenden und mehr oder weniger qualifizierten Tätigkeiten. Den Akteuren im Kulturbereich werden ähnliche Fähigkeiten und Kenntnisse abgefordert wie (sie) auf dem ersten Arbeitsmarkt (gebraucht werden). Ebenso können diese Tätigkeiten fast alle Bedürfnisse befriedigen, die mit der "Suche nach Arbeit" in einer Gesellschaft, der die Arbeit ausgeht, verbunden sind- Anerkennung, Erfolg, soziale Kontakte, persönliche (Weiter)Entwicklung/ Entfaltung, Weiterbildung und die Steigerung der Lebensqualität durch Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Das Einzige, was die Kulturarbeit selten bietet, ist die "große Kohle".

Die ehrenAMTliche und gemeinnützige Arbeit kann also individuelle, heute immer noch fast ausschließlich mit (Erwerbs-)Arbeit verknüpfte Bedürfnisse befriedigen. Sie kann einerseits einen Weg in die Überwindung der Arbeitsgesellschaft einschlagen, ohne andererseits die Tür zum sog. ersten Arbeitsmarkt endgültig zuzuschlagen. Ein revolutionärer Umbruch ist nicht zu erwarten und zu erwünschen und so ist das Ziel dieses Projektes, einen kleinen, aber für die individuelle Identität in einer Gesellschaft im Wandel doch wichtigen Zwischenschritt zu wagen.

Ziel des Projektes ist es, diese Idee an Jugendliche zu vermitteln; sie trotz Arbeitslosigkeit und zum Teil auch schlechter Perspektive zu begeistern, aktiv zu werden.

Über scheinbar normale Erwerbsarbeit sollen Jugendliche an Vereine und Initiativen herangeführt werden, ohne gleich Vereinsmitglied zu werden oder "für lau" zu arbeiten.

Das KulturarbeitsAMT soll sowohl die Chancen der Jugendlichen auf ein gelungenes Leben aber auch die Chancen von chronisch unter Personaldruck leidenden Initiativen und Vereinen auf die Realisierung spannender und innovativer Projekte erhöhen.

Im Rahmen dieses Projektes soll die Agentur für Menschen mit Tatendrang (dieAMT) aufgebaut werden

Weitere Informationen zu die dieAMT:

http://www.dieAMT.de

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