AR’Train89

AR’Train*89 war eine internationale Jugendbegegnung, die inhaltlich an das Projekt „Zug der Freiheit“ anknüpfte. Vom 20.09.-04.10.2009 trafen sich 25 Jugendliche aus Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Tschechien, Polen und Deutschland in Dresden-Langebrück, um in Seminaren und Kunstworkshops ihr Wissen über den Umbruch 1989 und seine Folgen zu teilen, zu analysieren und zu verarbeiten. Während und neben der Arbeit in den Workshops Video, Theater, Bildende Kunst und Fotografie erkundete die Gruppe vor allem die Dresdner Alternativszene. Im Ergebnis stellten sie ihre Arbeiten im „Zug der Freiheit“ aus und erlebten diesen Trip durch die Geschichte mit Zeitzeugen, Künstlern und anderen Jugendlichen als gemeinsames Abschlussevent.

Obwohl aus den vertretenen EU-Ländern weniger Teilnehmende als geplant dabei waren, förderte das Projekt die persönlichen Kontakte und den Wissensaustausch zwischen jungen Menschen aus dem postsozialistischen Raum, ihre Fähigkeiten, politische und historische Themen zu diskutieren, Fremdsprachen anzuwenden und Gedanken kreativ mithilfe verschiedener Gestaltungsmittel auszudrücken. Die Kontakte und auch die Idee eines metaphorischen „Zug der Freiheit“, auf den Schritt für Schritt alle Länder der Welt aufspringen, werden in unterschiedlichen Folgeprojekten der Partnerorganisationen fortwirken.

Das Projekt wurde im Rahmen des Programmes „JUGEND in AKTION“ der Europäischen Kommission gefördert und von der Deutschen Bahn unterstützt.

Partnerorganisationen waren: 5th Floor Cultural Group, Gyumri (AM), OL! Azerbaijan Youth Movement, Baku (AZ), New Faces, Minsk (BY), Mezium, Rychnov nad Kněžnou (CZ), Youth for Civil Development, Kutaisi (GEO) sowie Fundacja Umbrella, Wrocław (PL).

Verantwortliche Projektleiterin war Tina Wünschmann

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