Internationale Konferenz „Storm of Change”

Mit der Konferenz “Storm of Change” unter der Schirmherrschaft des Dresdner Oberbürgermeisters Ingolf Rossberg verfolgten wir folgende Ziele:

a) eine nachhaltige Vernetzung unserer Partner

b) eine bessere Wahrnehmung der Musik aus Mittel- und Osteuropa

c) die öffentliche Präsentation der Musik aus Mittel- und Osteuropa auf dem Festival

Die Bilanz der Konferenz ist überaus positiv zu bewerten. So konnten wir 44 von über 140 geladenen Teilnehmern aus 14 Ländern in Dresden begrüßen. Die Eröffnungsrede hielt der Leiter des Dezernats für internationale Beziehungen der Stadt Dresden, Herr Timm, gefolgt vom Vertreter des Auswärtigen Amtes, Herrn Zuchan, und dem Leipziger Europaabgeordneten Holger Krahmer. Die Redner betonten die Wichtigkeit der Konferenz für Europa und die zuweilen unterbelichtete Rolle des Kulturaustausches im Bereich der Subkultur.

Anschließend berichteten die Teilnehmer in 17 Workshops über ihre Arbeit und stellten sie ihren Kollegen vor. Das Abschlussseminar machte deutlich, dass die Teilnehmer großes Interesse an einer Zusammenarbeit mit ihren Partnern in anderen Ländern haben, jedoch der Kulturaustausch auf dem Gebiet der nichtkommerziellen Musik immer wieder an den selben strukturellen Problemen scheitert. Da die Partner fast ausschließlich ohne Fördergelder arbeiten und somit auf die (in Mittel- und Osteuropa geringen) Eintrittsgelder angewiesen sind, können den Künstlern aus anderen Ländern kaum die Fahrtkosten gezahlt werden, ganz abgesehen von Honoraren. Die Mittelknappheit beschränkt auch die Möglichkeit effektiver Werbung, um hernach mehr Eintrittsgelder verbuchen zu können. Die Teilnehmer einigten sich darauf, dass es Aufgabe der EU sein müsse, derartige Lücken zu schließen. Entsprechende Maßnahmen sollen unter Federführung des ‚Kultur Aktiv’ eingeleitet werden.

Zusammenfassend lässt sich die überaus positive Bilanz in allen drei Zielen messen. Wenngleich es weiterer kontinuierlicher Arbeit bedarf, um das Netzwerk zu erweitern und zu vertiefen und zugleich die Außenwirkung zu erhöhen. Der Storm of Change von 2005 ist ein Anfang für zukünftige Projekte und ein musikalisch farbenfrohes Europa.

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