Rumänien: Kunst in Quarantäne

Geschlossene Grenzen und das Schrumpfen des Alltags auf das Nötigste, Nächste und Bekannteste sind noch lange kein Grund, auch im Kopf die Schranken eng zu setzen. Auch und vor allem in dieser Zeit gilt es, regelmäßig über den Tellerrand zu schauen und die Kreativität wachzuhalten!

Heute schauen wir nach Rumänien, wo wir auf eine Fotografin gestoßen sind, die einen konstruktiven Weg entwickelt hat, dem Quarantäne-Koller entgegenzuwirken.

Und zwar tut Ina-Alice Danila das, indem sie ein fotografisches Tagebuch der Zeit in Isolation führt. Dort finden sich täglich mit Bildern illustrierte Gedanken darüber, was auch in dieser Ausnahmesituation alles noch möglich ist. Je mehr Tage vergehen, desto mehr bildet sich ab, dass der Alltag sich gar nicht so sehr verändert hat; vor allem wenn man es schafft, die Ansprüche etwas bescheidener zu gestalten. Wer will, kann die Ironie des Ganzen ignorieren und Optimismus schöpfen. Alle anderen dürfen ein wenig schmunzeln und sich über die ästhetisch ansprechenden Fotos freuen.

In jedem Fall zeigt Ina-Alice uns auf eine Art, die erfrischend wenig mit Kalenderweisheiten zu tun hat, dass das Leben weitergeht, und schafft gleichzeitig ein schönes Beispiel dafür, wie selbst aus Corona künstlerischer Gewinn geschöpft werden kann.

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