MAGnEUROPA Lihie Talmor

Redaktion
Holger Wendland

Sprache
Deutsch, Englisch

Printausgabe
3 Euro
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© Kultur Aktiv e.V. | 2019

Lihie Talmor Adamit zeigt Photographien die während des Bauprozesses am neuerrichteten Museums für Toleranz in der politisch geteilten Stadt Jerusalem aufgenommen wurden. Auch auf dieser Baustelle sind, wie so oft in Israel, Arbeiter verschiedener Ethnien, Nationalitäten und Religionen, wie Palästinenser, Juden und Chinesen beschäftigt. Das Museum of Tolerance (MOT) ist ein Schulungs- und Bildungsinstitut des Simon Wiesenthal Centers.

Sie wurde 1944 in Tel Aviv, Israel, geboren. Sie erlangte 1969 den B.Sc. in Architektur und Stadtplanung vom Technion, Haifa, Israel, und absolvierte 1971 ihren B.A. in Poetik und Vergleichender Literaturwissenschaft an der Universität Tel Aviv und unterrichtete dort bis 1974. Gleichzeitig studierte sie Malerei im Atelier des israelischen Malers Pinchas Abramovitch. 1980 zog sie mit ihrer Familie nach Venezuela, studierte am Center of Studies for the Graphic Arts (CEGRA) in Caracas und malte in Walter Margulis‘ Atelier. Seit 1984 arbeitet sie an Kunstprojekten, unterrichtete und beteiligte sich an Workshops und Residenzen in Italien, Belgien, den Vereinigten Staaten, Israel, Kolumbien und Venezuela. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Druckgrafik, Skulptur und Photographie. Sie lebt und arbeitet in Israel und Venezuela.

Die Künstlerin gewann zahlreiche Auszeichnungen und Preise unter anderm 2017: First Prize, 5th Annual International Juried Print Exhibition, Albuquerque, New Mexico, USA. Ihre Arbeiten sind Bestandteil zahlreicher bedeutender öffentlicher Sammlungen in den USA, Spanien, Israel, Venezuela, Japan und vielen weiteren Ländern.

Lihie Talmor Adamit arbeitete in der Vergangenheit in internationalen Ausstellungsprojekten mit der Galerie nEUROPA und deren Kurator Holger Wendland zusammen.

Die Ausstellung ist der erste Teil des von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, der Stadt Dresden und in Kooperation mit Morphonic Lab 2019 geförderten Projektes VERTOVISm-WORLDWIDEWORKnoise.

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