Transkaukazja 2013

Vom 01.-14.07.2013 entwickelten wir mit Transkaukazja im deutsch-polnischen Grenzraum an der Neiße das landArt Projekt: Border:Key:Neisse. Zwischen Zittau und Görlitz/Zgorzelec arbeiteten sechs kaukasische und acht deutsche Künstler unter der Kuration von Holger Wendland an selbstgewählten Orten beiderseits der Neiße. Die Werke konnten am 12. Juli während des sogenannten „Department walk“  im Beisein der Künstler erkundet werden. Im Anschluss luden wir zu einem „Transkaukasischem Picknick“ mit den Künstlern ein. Die beteiligten Künstler waren Ana Riaboshenko (GE), Chingiz Babayev (AZ), Elene Rakviashvili (GE), Eva Harut (AM), Sabina Shikhlinskaya (AZ) und Mariam Mughdusyan (AM), sowie Dirk Fröhlich, Elena Pagel, Holger Wendland, Johanna und Michael Dobbelt, Matthias Jackisch, Matthias Schumann und Melissa Wagner (alle DE).

Jeder beteiligte Künstler verwendete in seinem Objekt typische Materialien aus seiner Heimat, die eine kulturelle Bedeutung haben, bzw. signifikanten Charakter tragen. Dies kann das Einbringen von Pflanzen, Bäumen, Sträuchern etc. genauso sein, wie der Einbau spezieller Erden, Steine, Schilder in Landessprache, typische Objekte und Produkte etc., die in einem Land Art Objekt gestaltet wurden. Alle entstandenen Land Art-Objekte wurden fotografisch dokumentiert, per GPS eingemessen und in einem virtuellen Grenzgänger-Weg für diesen Internet-Blog aufgearbeitet.

 

Zeitraum
07.2013

Projektbeteiligte
Marcus Oertel (Projektleitung)
Holger Wendland (Kurator)

Projektpartner
Hillersche Villa Zittau
Internationalen Begegnungszentrum (IBZ) im Kloster Marienthal
Medienkulturzentrum Dresden

Kontakt
info@kulturaktiv.org

Abschlusspräsentation - DepARTment-walk

Mit einer Besichtigung der Landart-Objekte an der Neiße zwischen Zittau und Görlitz am Freitag, den 12.07.2013 während des “DepARTment-walk” konnten Besucher und Künstler die Resultate eines zweiwöchigen Aufenthaltes von sechs kaukasischen und acht deutschen Künstlern anschauen. Inhaltlich ging es darum, „Grenzen“ erlebbar zu machen, zu hinterfragen und aufzuschließen. Gemeinsam konnten so neue und einmalige Einblicke in die landschaftlich, kulturell und historisch hochinteressante Region erschlossen werden.
Zunächst wurden die Objekte in Laufnähe des Klosters Marienthal bei Ostritz besichtigt. Die anwesenden Künstler luden die ca. 250 Besucher ein, die Kunstwerke an ihren Orten anzuschauen, zu betasten oder performativ selbst aktiv zu werden. Anschließend ging es mit dem Reisebus zu den entlegeneren Orten entlang der Neiße in einem Abschnitt vom Dreiländereck im Süden bis Radomierzyce/Radmeritz im Norden.

Künstler

Orte

Objekte

Projektreihen

Projektdokumentation

Gefördert durch

Mit Unterstützung durch das Programm Kultur der Europäischen Union.

Das Projekt wurde durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

Das Projekt wird durch die Förderrichtlinie "Wir für Sachsen" der Bürgerstiftung Sachsen gefördert.

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